Für weniger Plastik

Landtag will gegen Plastikmüll im Meer vorgehen

Angesichts der weltweiten Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll will Niedersachsens Landtag einen Maßnahmenkatalog zum Schutz der Gewässer beschließen.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Hannover (dpa/lni) Unter anderem sollen Hotspots an Stränden und in niedersächsischen Küstengewässern vom Plastik befreit werden, heißt es in der Beschlussempfehlung des Umweltausschusses vor der abschließenden Beratung im Landtag in Hannover am Dienstag. Darüber hinaus sollen Pfandausnahmen bei Kunststoffflaschen abgeschafft und ein Wertstoffgesetz erarbeitet werden. Neben einem Antrag der Regierungsfraktionen SPD und CDU hatten auch die Grünen einen Antrag zur Reduzierung des Plastikmülls eingebracht.

Klare Ziele

Die Maßnahmen stehen vor dem Hintergrund von EU-Vorgaben: So werden Einwegprodukte aus Kunststoff, für die es bereits Alternativen aus anderen Materialien gibt, von 2021 an verboten. Dazu zählen Wattestäbchen, Trinkhalme, Besteck und Teller und Luftballonstäbe. Zudem soll der Verbrauch von Einwegbechern bis 2026 spürbar sinken.

(dpa)