Die Natur leidet

Schäden in Niedersachsens Wäldern werden begutachtet

Die Wälder in Niedersachsen leiden - Wegen Dürre und Schädlingen sind Millionen Bäume abgestorben. Wie schlecht es dem Wald tatsächlich geht, darüber will Forstministerin Otte-Kinast heute im Elm informieren, einen Mittelgebirgszug südöstlich von Braunschweig.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Warberg (dpa/lni) - Agrar- und Forstministerin Barbara Otte-Kinast verschafft sich am Freitag (9.30 Uhr) zusammen mit Forstpräsident Klaus Merker einen Überblick über das Ausmaß der Schäden in Niedersachsens Wäldern. Die CDU-Politikerin besucht den Elm, einen Mittelgebirgszug südöstlich von Braunschweig. Dort will sie auch bei einer Baumpflanzaktion selbst Hand anlegen und später den Waldzustandsbericht vorstellen.

Kampf gegen die Schädlinge

Trockenstress und vor allem der Borkenkäfer machen dem Wald in Niedersachsen seit einiger Zeit schwer zu schaffen. Wegen der großen Schäden stellte das Land Waldbesitzern bereits eine Soforthilfe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung - damit soll die Ausbreitung des Borkenkäfers bekämpft werden.

Das Baumsterben ist nach Angaben des Ministeriums mittlerweile nicht mehr nur auf Fichten begrenzt, sondern hat sich auf Buchen, Kiefern, Eichen und Ahorn ausgeweitet. Die Zahl abgestorbener Bäume geht in die Millionen. Die Neubepflanzung zerstörter Flächen ist aktuell eine der wichtigsten Aufgaben.

(dpa)