Digitalisierung in Schulen

Philologenverband befasst sich mit Digitalisierung in der Schule

Die Digitalisierung erfasst alles - nicht nur in der Wirtschaft. Aber wie sieht es in der Schule aus? Nicht alle sind vor Beginn des Philologentages mit der Umsetzung zufrieden.


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Grant Hendrik Tonne (l, SPD), niedersächsischer Kultusminister, und Horst Audritz, Vorsitzender des Philologenverbandes Niedersachsen, stehen beim niedersächsischen Philologentag 2018. Die Digitalisierung im Unterricht ist ein zentrales Thema des niedersächsischen Philologentags 2019, der am 27.11.2019 in Goslar beginnt. (Foto: picture alliance/dpa)

Goslar (dpa/lni) – Die Digitalisierung im Unterricht ist ein zentrales Thema des niedersächsischen Philologentags 2019, der am Mittwoch (10.30 Uhr) in Goslar beginnt. Im Vorfeld der Versammlung bemängelte der Gymnasiallehrerverband die schleppende Umsetzung des sogenannten Digitalpakts. Dafür stehen bundesweit über fünf Milliarden Euro bereit. Den Großteil davon bezahlt der Bund, ein Anteil entfällt aber auch auf die Länder. Ziel des Digitalpakts ist, Schulen mit Whiteboards, digitaler Infrastruktur wie WLAN und in einigen Fällen auch mit digitalen Endgeräten wie Tablets auszustatten. Als Gastredner wird Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) in Goslar erwartet.

Bis Donnerstag wollen sich die mehr als 300 Delegierten auch mit zahlreichen berufspolitischen Themen befassen. Unter anderem geht es um die Lehrerarbeitszeit, die Wiedereinführung der Altersermäßigung und die Abordnung von Gymnasiallehrern an andere Schulformen. Der Philologenverband hat landesweit gut 8000 Mitglieder.

(dpa)