Unwetter

Sturmtief "Friederike" bringt Orkanböen nach Niedersachsen

Heute braust das erste schwere Sturmtief des Jahres über unser Land. Es drohen Schulausfälle und erhebliche Verkehrsprobleme auf Straßen und Schienen. Niedersachsen bereitet sich vor.


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Sabrina unterwegs bei "Friederike"

Sabrina gibt euch jeden Tag in der "Moin-Show" alle Infos zum Wetter. Die Frau, die erst ab Windstärke 10 ihre Nase aus dem Fenster hält, ist heute im Weserbergland unterwegs. Wie heftig wird "Friederike" das Land durchpusten? Sabrina sagt es euch.

Einschalten: Die Antenne Niedersachsen "Moin-Show"


WETTER

"Friederike" wird Niedersachsen voll erwischen. Diesmal werden die höchsten Geschwindigkeiten im Süden unseres Bundeslandes erwartet. Hier ist mit schweren Sturmböen bis hin zu Orkanböen zu rechnen. Besonders den Großraum Osnabrück könnte es treffen und natürlich das höhere Bergland. Im Harz sind auch Windgeschwindigkeiten jenseits der 120 km/h drin - für den Brocken gilt die höchste Unwetterwarnstufe - es sind Windgeschwindigkeiten bis 160 km/h drin.

Neben dem Wind rechnen die Wetterexperten mit langen und kräftigen Niederschlägen, die sich nordostwärts bis hin zur Ostsee ausbreiten. Stellenweise kann es bis ins Flachland hinein auch starke Schneefälle geben.

Deutscher Wetterdienst

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
LINK: Stürme, Starkregen, Hochwasser - So schützt ihr euch und andere
LINK: Empfehlungen bei Sturm/Orkan (pdf)


SCHULAUSFÄLLE

Fällt die Schule aus oder nicht? Auf antenne.com bekommt ihr immer die aktuelle Übersicht über alle offiziell gemeldeten Unterrichtsausfälle.

LINK: Alle Schulausfälle in Niedersachsen


AUTOVERKEHR

Die Wetterlage kann ordentliche Probleme verursachsen. Möglicherweise sorgen Schnee und Graupel örtlich für glatte Straßen. Dazu kommt, dass sich die Verkehrslage verschärft, falls es zu Problemen im Bahnverkehr kommen sollte. Bitte plant mehr Zeit für euren Weg zur Arbeitsstelle und nach Hause ein. Wenn es geht, bildet Fahrgemeinschaften.

LINK: Alle Infos aus dem Antenne Niedersachsen Verkehrszentrum


BAHNVERKEHR

Bei schweren Stürmen sind Einschränkungen im Bahnverkehr vorprogrammiert. Wenn Bäume und Äste auf die Gleise stürzen oder Oberleitungen beschädigt werden, kann das zu langen Verspätungen im Nah- und Fernverkehr sowie zu Zugausfällen führen. Aus Sicherheits-Gründen könnten zudem die Fahrgeschwindigkeiten von Zügen verringert werden.

Die Deutsche Bahn hat das Personal an den betroffenen Bahnhöfen verstärkt. Laut Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis stehen an mehreren Standorten bundesweit Reparatur- und Räumtrupps bereit. Die Nahverkehrsgesellschaft Üstra in Hannover hat deutlich mehr Personal für den Schienenersatzverkehr als an normalen Tagen in Bereitschaft.

Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind unter bahn.de/aktuell, in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen.


Windstärken Orkan
Windstärken - dpa-Grafik | Quelle DWD (Foto: dpa)


FEUERWEHREN und RÄUMDIENSTE

"Wir sind als Feuerwehr immer so vorbereitet, dass wir umgehend reagieren können", sagt Jan Südmersen, Sprecher der Osnabrücker Berufsfeuerwehr. Eine besondere Alarmierung von Einsatzkräften mache - speziell bei berufstätigen freiwilligen Feuerwehrleuten - keinen Sinn, da man nie vorhersehen kann, wo letztlich die Einsätze stattfinden. Das gleiche gilt für die kommunalen Räumdienste und Straßenmeistereien. In den Wintermonaten sei man ohnehin immer einsatzbereit, sagt Lutz Scheele vom Baubetriebshof in Nienburg. Wenn sich die Einsätze aufgrund spezieller Wetterlagen häufen, dann werden die Arbeiten nach und nach erledigt. Die Räumung wichtiger Durchfahrtsstraßen haben dann Priorität.

Antenne Niedersachsen hält euch ständig auf dem Laufenden.
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